ENT-NICHTEN – Wie du unter allen Umständen bei dir bleiben kannst

In dieser Podcastfolge stelle ich dir mein brandneues und wie ich finde bahnbrechendes Konzept des NICHTens vor, das ich auf meinem Weg in Richtung Leichtigkeit, Vertrauen und Fülle aus einer Zusammenführung all meiner Erfahrungen geboren habe. So wird gerade etwas, das lange Zeit sehr anstrengend und falsch verdrahtet in mir war, auf wunderbare Weise zurechtgerückt und der Weg in die schönste Version meines Lebens immer müheloser.



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3 Kommentare
  1. Doro sagte:

    Liebste Christina,
    was für eine wunderschöne Folge. Du berührst mich damit sehr. Ich merke, dass mein Weg anders war, dass ich schon sehr früh aufgegeben habe, mich der Welt mitzuteilen. Als Einzelkind lebend, zurückgezogen mit ziemlich wenig Sozialkontakten aufgewachsen und dabei mit Eltern, die beide keinerlei Potential hatten, mir echtes Interesse entgegen zu bringen, emotional völlig unerreichbar waren, in ihrem eigenen Trauma gefangen und emotional behindert waren, war es für mich selbstverständlich, dass sich niemand dafür interessiert, was und warum mir etwas wichtig ist. Dieses Setting führt zu großer Freiheit und zu ziemlicher Einsamkeit. Teilte ich mich doch mit, wurde ich entweder nicht verstanden oder ausgelacht, in jedem Fall war es schmerzhaft. Aus diesen Erfahrungen habe ich glücklicherweise nicht den Schluss gezogen, dass ich verkehrt bin, vielmehr kam ich mir wie ein Alien vor und konnte es hinnehmen, meine Freude privat zu halten. Mit kreativer Innenwelt ausgestattet, kann es eine diebische Freude sein, eine Schönheit nicht zu teilen, sich zu erheben über „die anderen, die es nicht wert sind“, dass ich sie in meine Geheimnisse einweihe.
    Für mich ist es ein langer Weg zu begreifen, wo für mich der Vorteil liegt, mich doch zu öffnen mit meinem Schätzen, mich immer wieder verletzbar zu machen, damit ich überhaupt in Beziehung gehen kann. Ich habe dabei festgestellt, dass es nicht DIE EINE Person ist, die mich ganz und gar versteht. Da draußen ist nicht MEIN EIN UND ALLES, nicht DER RETTER. Da draußen sind immer und immer wieder einzelne Kontakte, die mein Herz berühren, mal der eine, mal der andere. Manchmal erzähle ich eine Geschichte dann drei unterschiedlichen Personen bis ich damit erkannt werde. Es schmälert nicht die Bedeutung, die meine innere Wahrheit für mich hat.

    Ganz herzliche Grüße und danke für Deine Inspiration!

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    • Christina Sogl sagte:

      Liebe Doro, wie schön, dass ich dich berühren konnte mit meinen Worten! Ich danke dir für diese wunderbare Geschichte, in der ich mich auch zutiefst wiederfinde: Dieses not-stolze Für-mich-Behalten meiner Innenwelten zum Preis der Einsamkeit, Unverbundenheit und geNICHTeten Scham. Scham…- wer, ich? Nö.Ich bin so froh, dass ich diese Ebene von Bereitschaft zum MitNICHTen erkenne und damit die WAHL bekomme, ob ich diesen Preis weiter bezahlen möchte. (Kleiner Spoiler: Möchte ich nicht.) Für mich ist die Möglichkeit, die Scham im NICHTen zu erkennen der Weg in immer größere Verbundenheit. Sie erinnert mich so gnädig und gnadenlos daran, dass es IMMER einen Unterschied machen wird, wie Menschen auf mich antworten. Und dass es in meinem Sinne ist, das nicht zu vergessen, sondern zu würdigen. Wie? Mit der Bereitschaft, mich sichtbar zu schämen und in der Folge an genau der Stelle Bedeutung beizumessen und mich zu entNICHTen.

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  2. Helge sagte:

    Das ist eine Folge, die ich wohl mindestens noch einmal hören muss, um das wirklich zu begreifen, was das in der Tiefe mit mir zu tun hat und mit mir gemacht hat, dieses Nichten und die Scham

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