In meiner Arbeit fließen viele kleine Flüsse zu einem großen zusammen.

Die größeren und kleineren Flüsse heißen

  • Suche nach Verbindung, seit ich denken kann
  • Psychologiestudium
  • Psychoanalytische Ausbildung mit Approbation
  • Langjährige Weiterbildung in psychoanalytisch fundierter Körperpsychotherapie (Lebensbewegung und heilsame Mitbewegung) und ständige Mitarbeit in den beiden deutschen Arbeitskreisen (Steißlinger Kreis, AGK2P)
  • Traumatherapeutische Weiterbildungen
  • Elemente aus Somatic Experiencing, Trauma Releasing Exercises u.a.
  • Vegetotherapie nach Wilhelm Reich
  • Bindungsforschung/implizites Beziehungswissen
  • Erforschung lebensdienlicher pädagogischer Lern- und Entwicklungsbedingungen im Rahmen einer Schulgründung (Freie Aktive Schule Stuttgart)
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Tantra
  • Slow Sex
  • Atem- und Energiearbeit.

Meine Arbeit ist von der Tiefenschärfe der psychoanalytischen Theorie im Sinne moderner Bindungsforschung und verkörperten Beziehungswissens tief durchdrungen.

In meinem langjährigen Forschen, dieses nur im Körper gespeicherte Wissen genau dort durch heilsame körperliche Antworten und deren Verständnis zu verändern, ist meine ganz eigene Zusammensetzung verschiedener Ansätze zu einer psychoanalytisch fundierten Körperpsychotherapie entstanden, die ich dir gern weitergebe.

WOFÜR DU KEINE WORTE HAST, DAVON ERZÄHLT DEIN KÖRPER.

Zusammen mit deinen Worten bekomme ich ein Bild von der möglichen unbewussten Szene (wie eine Art Foto oder Skulptur von zwei Menschen, die miteinander zu tun haben), die gerade in dir aktiv ist.

Diese Szenen formen deine spezifischen Erwartungen, Befürchtungen, Ängste und Hemmungen.

Um gut überleben zu können, hat dein Körper seinen Atem reduziert und so die lebendigen Gefühle, die meist kein anderer gesehen hat und die zu groß waren, um sie allein zu fühlen, in deinen Muskeln eingefroren. Über Jahrzehnte gerechnet hat das schmerzlich (und oft auch schmerzhaft) deine Handlungsmöglichkeiten begrenzt und ist sehr, sehr anstrengend: Erschöpfung, körperliche Schmerzen ohne medizinische Ursache und psychosomatische Symptome sind die Folge.

Über den Körper können wir sie in seelisches Geschehen zurück übersetzen. Wir können sie direkt auf der Ebene verkörperten Wissens um heilsame Berührung, Mitbewegung und Vollendung des tragisch unterdrückten Selbstausdrucks ergänzen und so verändern. Dann wirst du lebendig, wo du zuvor seelisch-körperlich erstarrt warst.

Die tatsächliche Verkörperung und heilsame Fortsetzung solcher Szenen ermöglicht eine unmittelbare Veränderung deines impliziten Beziehungswissens.

Berührungen können zum Beispiel dazu da sein,

  • ein Fühlen überhaupt erst zu ermöglichen
  • den Ort eines aufkommenden starken Gefühls oder Schmerzes im Körper z.B. mit meiner Hand zu berühren – quasi körperlich mitzufühlen, zu bezeugen oder mit zu regulieren
  • einen Prozess in Richtung Ausdruck in Gang zu bringen
  • in schwer erträglichen Gefühlen Halt zu geben
  • verwirrte kindliche und erwachsene sexuelle Bedürfnisse zu entwirren, die kindlichen zu erfüllen und die sexuellen freudvoll zu begrüßen und zu bejahen
  • charakteristische innere Szenen zu inszenieren und heilsam zu verändern.

Durch Forschen und Experimentieren mit dem Atem im Körper unterstütze ich dich im Fühlen, im Selbstausdruck und in der Regulation von Gefühlen.

Bewegte Inszenierungen oder lebendiger Ausdruck AM Gegenüber (das bin dann ich) spielen z.B. eine wichtige Rolle in der Autonomieentwicklung:

  • lustvolle Reibung/Konturierung
  • Schritte weg vom Gegenüber
  • Abgrenzungswut
  • Ablösung

Innere Szenen können auch die Form von Aufstellungen (mit Kissen oder Platzhaltern) haben:

  • Beziehungsszenen
  • Beziehungssysteme
  • Innere Anteile

IN JEDEM FALL WIRD ES berührend lebendig IN DER GEMEINSAMEN FREUDE AN DEINEM WACHSEN AN UND MIT EINEM LEBENDIGEN GEGENÜBER, DAS SPIELEN, FORSCHEN, NÄHE UND BERÜHRUNG LIEBT.