DEINE WÜRDE

Wie sie tatsächlich unantastbar wird

In dieser ziemlich nachdenklichen Podcastfolge teile ich wichtige Erfahrungen meiner letzten Woche mit dir. Sie haben mich mit der Nase mitten in mein Herzensthema Würde (einer meiner zentralen Werte) hineingestoßen: Warum der Artikel 1 unseres Grundgesetzes bis heute nicht mehr als eine blutleere Absichtserklärung ist, was noch schlimmer ist als eine entwürdigende Kultur und vor allem, wie du Selbstentwürdigung erkennen, beenden und in lebendige Selbstwürdigung verwandeln kannst. Tauch ein!



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Gemafreie Musik: Endless Love von Frametraxx

2 Kommentare
  1. Anonymous sagte:

    Danke, liebe Christina, für deine Worte. Ja, die Trennung und Spaltung spüre ich jeden Tag bei den Menschen. Ich würde sagen, die wenigsten Menschen haben das erlebt, gespiegelt, gesehen und bezeugt zu werden. Wenn ich mitkriege, wie meine Schwägerin (aus Moskau) und mein Bruder meine Nichten behandeln und erziehen, kann ich oftmals 2 Tage danach nicht schlafen, so sehr berührt mich das. Ich versuche immer, ein Gegengewicht darzustellen im Kontakt, die Große jedoch, Lilu, ist 14 Jahre alt und sehr, sehr in der Pubertät, ist nicht mehr erreichbar für ihre Mutter.
    Die verbale Gewalt, die meine Schwägerin ausübte, hat das Mädchen so sehr belastet, dass sie sich total zurückzieht und all ihre Talente – und sie hat viele – brachliegen, da sie sich nichts mehr zutraut.
    Es ist unglaublich, was sich Menschen im unbewussten Zustand antun und erst recht Kindern, die sich nicht wehren können. Und das Verrückte ist, ich konnte und kann nichts tun, kam und komme nicht durch zu meiner Schwägerin. Selbst mein Bruder ist sprachlos, ihm fehlen die Worte und auch das Verständnis.
    Das anzuschauen, war oft unerträglich, sodass ich den Kontakt wochenlang einstellen musste.
    Und das paradoxe ist wirklich, dass beide hoch gebildete Menschen sind. Mein Bruder ist Professor für E-Technik, mein Schwägerin ist Ingenieurin. Das tut natürlich nichts zur Sache, ich weiß und dennoch hoffe ich immer wieder auf Momente des Verstehens und des Fühlens, um der Kinder willen.
    Es wurde schon zu viel unbewusstes Trauma weitergegeben von beiden.

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    • Christina Sogl sagte:

      Danke von Herzen für dein Teilen! Ja, es ist leider so flächendeckend „normal“ – wenn auch nicht natürlich – und genau darum möchte ich etwas tun, dass es sich ändert. Und auch du kannst etwas sehr Wertvolles tun, indem DU den Kindern mitfühlend begegnest und einen Raum für sie öffnest, in dem sie (vielleicht erst später) gehört, gefühlt und bezeugt werden können. Das ist ganz viel Heilung, egal wann. Es ist SO unermesslich wichtig, solche Orte zu schaffen, wo immer wir können – und anfangen, uns jenseits von Schuld zu verorten. Liebe Grüße!

      Antworten

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