Intimitätskompetenz – was ist das?

Ich war nicht darauf vorbereitet, dass meine Träume in Erfüllung gehen.

Ja, ich habe mich Jahrzehnte lang darauf zu bewegt. Und als es da war, hat es mich einfach nur ganz flauschigweich umfangen.

Sofort war mir klar, dass ich jetzt da bin. Eine andere Welt betreten habe.

Was für ein himmelweiter Unterschied zwischen ‚fast da‘ und ‚da‘. Mir liefen einfach nur die Tränen. Pausenlos. Vor Glück.

Unser beider Herzen bis zum Anschlag offen. In größter Unschuld. Nackt bis auf die Knochen.

Ein stilles Feuerwerk, als unsere Essenzen selbst einander erkennen und berühren in zeitloser Ruhe und Gelassenheit.

Nichts, was zu erreichen ist. G a r n i c h t s.

Jede Berührung, als würde sie mich in Zeitlupe direkt auf der Seele oder am offenen Herzen berühren. Ohne dass es auch nur eine Spur weh tut.

Dein bloßer Blick so nackt, so schön, dass es mich schier zerreißt. Nach fast 12 gemeinsamen Jahren. So zart, als würdest du mir ein gerade geborenes Vogelbaby in die Hand legen.

Kein Zweifel, dass niemand je zuvor das sehen durfte. Jungfräulich wie frisch gefallener Schnee.

Und dann dieser Moment, als es kurz wackelt. Nur eine kleine Verunsicherung, in dieser Zartheit wie eine Erschütterung. Und der Reflex kriegt dich. Du strengst dich an, damit es leicht bleibt.

Dieser eine Satz, den du sagst: „Warum kann es nicht einfach leicht bleiben…“ Wie aus einer anderen Zeit, einer anderen Welt kommt er. Und klingt fast unwirklich darin.

Und noch bevor ich ausatmen kann, sagst du: „Aber das ist in mir. Du hast gar nichts getan. Ich war einfach einen Moment verunsichert.“ (Wir beide wissen, dass es an diesem Punkt früher so oft anders weiter ging.)

Ein tiefes gemeinsames Aufatmen im selben Rhythmus.

Und eine Welle von Sicherheit und tiefem Vertrauen durchflutet uns. Bevor es weiter fließt, als hätte es diese kleine Erschütterung nicht gegeben.

Hinterher sprichst du es aus: Dass du es selbst gemerkt hast, diesen alten Reflex, und so froh warst, dass du ihn ganz leicht zu dir nehmen konntest –

weil du dich selbst in dieser fast zittrigen Zartheit ganz und gar sicher bei mir gefühlt hast.

Spätestens jetzt weiß ich, dass es keine Utopie ist. Dass diese absolute Nacktheit möglich ist. Für beide. Gefahrlos.

Und unendlich anziehend.

✨✨✨

Kein Zufall in meinen Augen, dass Reiner noch wenige Stunden zuvor im Zwiegespräch darüber gesprochen hatte, wie glücklich er darüber ist, die Sache mit der Einladung jetzt tief be-griffen zu haben.

Was ich Intimitätskompetenz nenne, ist kleinteilig, konkret und körperlich (die neuen postpatriarchalen 3 K – statt Kirche, Küche, Kinder😅).

In meinem Buch schreibe ich es so:

Intimitätskompetenz geht über Beziehungskompetenz hinaus und bis in den intimsten seelisch-körperlichen Nahraum hinein.

Überwindet den Spalt zwischen Herz und Genitalien, die Kultur in unseren Körper geschlagen hat.

Sie gibt uns die echte Bezogenheit und feinfühlige Abstimmung zurück, die uns angeboren ist und durch kollektives Trauma verwirrt und zerstört wurde.

Eine Kombination aus Mikro-Gesetzmäßigkeiten und feinsten Nuancen an winzigen Punkten der Annäherung, die nur in größter Langsamkeit wieder für uns erkennbar werden.

Sie beendet das ewige ambivalente Auf und Ab zwischen Bemühen und Enttäuschung und erschafft ein Wir, an dem zum ersten Mal nicht regelmäßig heimlich gezweifelt wird.

Mein Buchbaby wird der Wegweiser für Liebende und Paare – ohne TherapeutIn. Weil auch die TherapeutInnen Teil des verwirrten Kollektivs sind und an diesem Punkt keine Antwort haben.

Ich habe 35 Jahre hinter den roten Linien unserer Kultur geforscht und sie gefunden.

💥In meinem Jahreskurs für sichere Bindung & Urvertrauen SOLID GROUND findest du sie für dich als LiebendeN.

💥In meiner Ausbildung für TherapeutInnen und HeilpraktikerInnen kannst du sie professionell lernen. Sie ist das, was wir brauchen, um die flächendeckenden vorsprachlichen Bindungsverletzungen zu heilen.

Bis wir keine TherapeutInnen mehr brauchen.💝

Dieses Glück ist auch für dich – erlaub!🙏🥰💝
Deine Christina

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