Etwas, das über alle Krisen hinweg trägt

Das ist Liebe. So hab ich sie mir immer vorgestellt.

Ja, in meinem Kopf waren zwar so allerhand Bilder, wie sie zu sein hätte, aber die sind alle unterwegs gestorben.

Für etwas viel Schöneres. Was ich als geahntes Gefühl schon immer genau so hatte.

Eine tiefe und warme Freundschaft, die uns über alle Konflikte, alle Rückschläge in der Intimität hinweg trägt und verbindet.

Ich seh dich grad eine Augenbraue hochziehen (oder nicht?) – „und das soll das Nonplusultra der Partnerschaft sein?“

Nein, ist es natürlich nicht. Aber es ist eine wunderbare Rückfallebene, wenn wir nie zu Gegnern werden.

Und es ist viel v i e l mehr. Ein Raum, in dem jedeR von uns mit allem, wirklich allem kommen kann und Platz hat. Ohne dass die Hütte brennt.

Alles, was uns beschäftigt.
Alles, was uns beglückt (auch da liegt gern Scham drauf).
Und damit auf Offenheit und Interesse trifft.
Auch das, was uns am Anderen nicht freut. Lies das nochmal.

Heißt nicht, dass wir das, was kommt, immer toll finden. Muss aber auch gar nicht.

Das gibts immer wieder mal – einfach weil wir zwei verschiedene Menschen sind. Das ist gar kein Common Sense in unserer Welt, wenn du mal genau hinsiehst.

So oft erlebe ich, wie Paare an ihrem Wir zweifeln, weil der liebste Mensch nicht so will oder tut, wie man es sich vorstellt.

Aber dafür ist er ja ganz sicher nicht auf der Welt, unseren Vorstellungen zu entsprechen. Zumindest glaub ich das. I c h bin jedenfalls nicht auf der Welt, um in irgendwessen enge Schachteln zu passen.

Da ginge ja meine ganze Schönheit flöten – mein Leuchten.

Wenn mir mal jemand gesagt hätte, wie ungefiltert und ungeschönt ich mal dort in Kontakt gehe, wo ich liebe – ich glaub, so gleichgeschaltet wie ich früher war, hätt ich das erstens nicht geglaubt, und zweitens lieblos gefunden.

Heute ist es der Inbegriff von Freiheit, Liebe und Vertrauen, so gar nicht Meta und ganz unmittelbar und echt sein zu können. Ohne dass es kracht.

Einfach weil wir genau wissen, wies gemeint ist und unsere jeweiligen Gefühle zu uns nehmen. Das ist so zum Jubeln nah.

Dann sag ich vielleicht: „So wie du grad drauf bist, ist Sex mit dir das letzte, wozu ich grad Lust hab.“ Und Reiner lächelt und antwortet: „Kann ich gut verstehen, würd mir auch nicht anders gehen.“

Alter, was hab ich mich früher angestrengt, das alles irgendwie korrekt und weichgespült zu sagen, so dass erst nehmen kann – oder einfach innerlich zu transformieren, dass ichs doch sexy finden kann!

Und der Witz: Es hat nie geklappt, was jetzt einfach geht. Kein Wunder, da konnte Reiner mich ja nie drin spüren.

Jeder einzelne meiner Schritte hinein in noch größere Klarheit ermächtigt ihn in seine schönste Form. Und umgekehrt.

Auf diesem Boden ist es nur ein Minischritt zu so viel mehr als Freundschaft. Ein einziges Wort, ein einziger Blick, der einlädt und standhält, weil er die Schönheit des Einladens erkannt hat.

Einfach nichts mehr, was im Weg steht. Und wenn einer grad nicht will – wunderbar. Es ist eine unendliche Freiheit darin, nicht auf Knopfdruck wollen zu müssen, damit es keine Beziehungskrise auslöst.

Die eigentlich eine Selbstwertkrise ist. Solange das undercover bleibt, sind Doppelknoten vorprogrammiert. Trigger und Krise war mal.

Wenn die echten Aujas und Leiderneins einfach wie Brieftauben hin und her fliegen und unseren Weg bestimmen können, ist es ein köstlichleichtes Fließen zwischen näher und ferner, flirrender Erotik und warmer Liebe, von dem wir uns gemeinsam führen lassen.

Immer tief verbunden.

In meinem Buchbaby, das gerade entsteht, findest du das Handwerkszeug für die große Trias: Bindung – Selbstwert – Patriarchat.
Könnt ich voll verstehen, wenn du das haben willst.

Oder wenn du TherapeutIn / HeilpraktikerIn o.ä. bist, gleich die ganze Ausbildung. Du wirst sie lieben. Auf allen Ebenen. Für deine KlientInnen und für dich selbst. Schau hier!

Kannst dich schon freuen.💝🍀✨
Deine Christina

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